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DAVID ASPHALT feat. CHAKUZA - GEFÄRBTES GLAS "AUDIO ONLY"

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DAVID ASPHALT - NIE WIEDER HEIM "VIDEO"

Nach den energiegeladenen Auskopplungen „Die Rückkehr des Weltraumcowboys“, „Ich und Mein Affe“ und „4 Uhr Morgens“ liefert David Asphalt mit „Nie Wieder Heim“ einen hymnischen Track, der den Eskapismus und die Unruhe des Albums perfekt einfängt.

Die Single erzählt von der Sehnsucht, niemals mehr zurückzukehren – weder nach Hause, noch in die Enge des Alltags. Untermalt von einer dynamischen, modernen Produktion von ProdByRandy, vereinen sich treibende Beats mit melancholischen Melodien. David schwebt zwischen Höhenflügen und Abstürzen, während der titelgebende Affe, sein unberechenbarer Begleiter, ihn in einen Strudel aus Freiheit und Chaos zieht.

„Nie Wieder Heim“ ist sowohl ein Kampf gegen die Rückkehr ins Gewohnte als auch eine Feier des Unbekannten. Textlich reflektiert David Asphalt hier wie selten zuvor: „Ich will weiterfliegen, auch wenn ich weiß, dass der Boden hart ist. Aber wer bleibt schon stehen, wenn der Himmel ruft?“

Ein weiteres Highlight aus dem Konzeptalbum, das zeigt, wie tiefgreifend und kompromisslos David Asphalt die Widersprüche des Lebens in Musik übersetzt. „Nie Wieder Heim“ ist ein Song für alle, die sich auf der Flucht nach vorne befinden – auf der Suche nach sich selbst, ohne den Weg zurück zu kennen.

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3:27

DAVID ASPHALT - NIE WIEDER HEIM "AUDIO ONLY"

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DavidAsphalt.com in einem neuem Gewandt & Album Cover...

Hey Leute,

ich hoffe, ihr sitzt bequem, denn ich habe große Neuigkeiten! DavidAsphalt.com ist jetzt offiziell in einem neuem Gewandt – und ich könnte nicht stolzer sein. Was bedeutet das für euch? Kurz gesagt: mehr David, mehr Asphalt und vor allem mehr Möglichkeiten, ein Teil von all dem hier zu sein.

Mitgliedschaften sind live! Ja, richtig gelesen. Jetzt gibt es exklusive Mitgliedschaften auf meiner Webseite. Klingt fancy, oder? Keine Sorge, ich erkläre es euch:

Silber-Mitgliedschaft: Ihr wollt als Erste die neue Single hören? Kein Problem! Als Silber-Mitglied bekommt ihr frühen Zugang und könnt euch schon jetzt einen musikalischen Vorsprung sichern.

Gold-Mitgliedschaft: Jetzt wird’s richtig spannend. Nicht nur die Single, sondern auch das dazugehörige Musikvideo wartet auf euch – vor allen anderen. Offizielle Premiere? Pfft, warum warten, wenn ihr es schon jetzt sehen könnt?

Aber das ist noch nicht alles!

Ich habe auch den Shop auf Vordermann gebracht. Von Shirts, die sogar eure Oma tragen würde (keine Garantie), bis hin zu exklusiven Sammlerstücken – da ist wirklich für jeden etwas dabei. Und wer mich kennt, weiß: Der Humor kommt dabei nicht zu kurz.

Das Beste an der ganzen Sache? Ihr unterstützt damit nicht nur meine Musik, sondern auch meinen Traum, die Welt ein bisschen lauter und kreativer zu machen. Und vielleicht hilft es auch, meinen Kaffeesucht zu finanzieren – man muss ja Prioritäten setzen.

Und zum Start habe ich hier noch das Albumcover von Ich & Mein Affe! Die Fotos wurden von ... gemacht, und das Album-Artwork stammt von Andre von Mehr als Musik. Schaut es euch an – ich hoffe, es gefällt euch genauso gut wie mir!

Schaut also vorbei, werdet Mitglied, holt euch ein schickes Teil aus dem Shop und seid Teil dieser unglaublichen Reise. Ich freue mich auf euch!

Euer,
David

21. Sept. 2024 – ‚Blätter im Herbstwind‘

Der Affe schlief friedlich wie ein Baby in seinem Bett und lächelte im Schlaf. Er war mein bester Freund. Ich empfand nichts als Liebe für ihn. Auch sonst fühlte ich nichts als Liebe. Was für ein schöner Zustand. Ich schaute aus dem Fenster und empfand die ersten Blätter, die von den Bäumen fielen nicht als belastend, sondern als inspirierend. Das war irgendwie komisch, denn sonst war ich anfällig für jegliche melancholische Stimmungen, alles ließ mich ein wenig traurig sein, ein Song, eine Farbe, sogar in einem Kinderlachen konnte ich die die Vergänglichkeit von allem hören.

Jetzt im Moment war das aber komischerweise nicht so, und als die Blätter fielen, dachte ich ‚Man muss den Wandel umarmen, denn wenn man sich nie verändert, wird man auch nicht besser, nach einem harten Winter kommt ein wunderbar weicher Frühling‘. Was war das denn für ein Gewäsch?
Im Radio in der Küche lief ‚O-o-h Child‘ von den Five Stairsteps und ich hatte das Gefühl, das sei das schönste Lied, das ich je gehört hatte.
‚Ooh Child, things are gonna get easier, ooh child, things will get brighter‘ sangen sie und ich dachte darüber nach, wie einfach und hell mir jetzt gerade alles erschien und ich erinnerte mich daran, dass ich das Lied mal auf ein Mixtape gemacht hatte und es Vicky geschenkt hatte, und dann kamen mir die Tränen, und ein überwältigendes Gefühl der Liebe für Victoria überkam mich und ich würde mir nie verzeihen, dass ich sie nach Schottland hatte gehen lassen und nicht um uns gekämpft hatte, denn sie war meine große Liebe, aber dann dachte ich mir, dass ich zu der Zeit ja eigentlich mit jemand anderem zusammen war und dass Vicky nicht mehr als eine Affäre war, und mir ihre himmelblauen Augen und ihre hellblonden Haare zwar immer sehr gefielen, aber ich sie eigentlich nicht, wie jetzt gerade, als göttlich und überwältigend wahrgenommen hatte, irgendetwas STIMMTE HIER DOCH NICHT.

Ich ging durch meine angenehm warme und anscheinend perfekt eingerichtete Wohnung zum Bett des Affen und er lächelte immer noch im Schlaf. Gerade als ich dachte ‚Der Affe hat ein Engelsgesicht‘, fiel es mir wie Schuppen von den Augen, denn er hatte freilich in Wirklichkeit gar kein Engelsgesicht, sondern ein ziemliches Affengesicht. Er musste mir etwas ins Getränk gemacht haben! Jetzt sah ich auch, dass er nicht mehr nur lächelte, sondern lachte und die Augen offen hatte, und er fragte mich „Na mein Bruder, das Serotonin ballert dir ganz schön durch deinen schlecht konstruierten Menschenkörper, hmm?“ und jetzt checkte ich es, ich war volle Lotte auf MDMA.
„Was hast du gemacht?“, fragte ich ihn.
„Du warst so traurig die letzten Tage, ich weiß doch, wie sehr dich alles mitnimmt, da hab ich dir heute Morgen ein Esslöffelchen Emma in den Kaffee getan…“.
Er hatte es doch nur gut gemeint. Zumindest jetzt konnte ich ihm nicht böse sein.

‚Someday yeah, we‘ll walk in the rays of a beautiful sun’ sang der Affe mit und kraulte mir meinen Rücken. Er war mein bester Freund. Dieser verdammte Affe.

18. Sept. 2024 ‚Klassenkampf‘

Der Affe hatte mich wieder einmal dazu verleitet, große Mengen von Alkohol zu mir zu nehmen. Ich schaute mich um. Die Wohnung glich erneut einem Trümmerfeld.

„Na klasse“, seufzte ich.

Offensichtlich hatte hier ein Kampf stattgefunden. Aber mit wem, und warum?
Ich würde meinen Boss anrufen und ihm mitteilen müssen, dass ich heute nicht arbeiten kommen könne. Er kannte das schon. Ich hatte einen Cut über dem linken Auge und außerdem fehlte mir ein Hosenbein.
Das war nun das siebte Mal innerhalb von drei Wochen. Ich musste den verdammten Affen loswerden, denn so sehr ich ihn auch irgendwie lieb hatte – er stellte eine Gefahr dar.
Ich konnte ihn im Bad hören. Er ließ sich Wasser in die Wanne und pfiff dabei ‚Die Internationale‘.
‚Ein schönes Lied‘, dachte ich. Es erinnerte mich an meinen kürzlich verstorbenen Vater, denn auch er war stets ein Arbeiter gewesen und brachte mir mein Klassenbewusstsein bei.
Ich wusste, dass der Affe, sobald er in der Badewanne lag, einschlafen würde, und diesen Moment würde ich nutzen, um ihn umzubringen.

Ich schaute im Zimmer umher und sah eine riesige Frauenunterhose, die niemandem gehörte, die oder den ich kannte. Mein Kiefer schmerzte, offensichtlich hatte ich letzte Nacht gehörig eins auf den Deckel bekommen, höchstwahrscheinlich zu Recht. Im Bad war es nun ruhig geworden. Ich hatte die Melodie der ‚Internationale‘ im Kopf, als ich auf Zehenspitzen durch die Wohnung ging. Ich würde das Drecksvieh ersäufen. Heute war der Tag! All die Beleidigungen, all die Erniedrigungen, all die Unannehmlichkeiten, heute würde er dafür bezahlen!
‚WACHT AUF, VERDAMMTE DIESER ERDE…‘ dröhnte es in meinem Kopf, als ich ihn da liegen sah. Dieser dumme Penner, er würde mich noch alles kosten!
‚UNS AUS DEM ELEND ZU ERLÖSEN KÖNNEN WIR NUR SELBER TUN…‘ sang Hannes Wader in meinem Hirnstübchen als sich meine Hände dem Kopf des Affen näherten.
‚VÖLKER HÖRT DIE SIGNALE, AUF ZUM LETZTEN GEFECHT‘ grölten sämtliche Stimmen in meinem Kopf, als der Affe meine Hände griff. Das Schwein hatte nicht geschlafen, er hatte meinen Plan durchschaut und jetzt zog er mich ins Wasser. Es gab ein Handgemenge und schnell war das Bad überflutet. Der Affe war stärker als ich und stand nun über mir, während ich in der Wanne lag.
Er nahm meinen Kopf in seine riesigen Affenhände und flüsterte mir zu „Wacht auf, Verdammte dieser Erde“, dann drückte er mich unter Wasser.

Ich erwachte und schnappte nach Luft. Ich lag in meinem Bett und schaute mich um. Alles war ruhig und ganz normal. Die Sonne schien durch die Gardinen und es versprach, ein ganz und gar wunderbarer Spätsommertag zu werden. Da hörte ich, wie Wasser in die Badewanne lief. Dieser verdammte Affe.